Stärkung

von Familien

Wie lautet das Handlungskonzept?


Im Kern geht es um einen zielgruppenübergreifenden Antidiskriminierungsansatz, bei dem der Anti Bias und der Social Justice-Ansatz die theoretische Basis bilden. Ergänzt wird dies durch die Maxime, dass Menschen ein Recht auf Nicht-Diskriminierung zusteht, d.h. Antidiskriminierung und Demokratie nicht nur normative Größen sind, sondern auch gesetzlich abgesichert sind.

Die Arbeit mit den sechs Kindertagesstätten wird in Form von Fortbildungen und Trainings umgesetzt. Zentral ist die Prozessbegleitung der beteiligten sechs Modellkitas.

Die Arbeit mit den Familien soll aus einer Mischung aus Beratung, Workshops und Gesprächsrunden bestehen.

Die Zusammenarbeit mit (Entscheidungs)trägern wird in Form eines Beirats realisiert, der einerseits über die Erkenntnisse aus dem Modellprojekt informiert, andererseits Praxisbedarfe eruiert und sich kontinuierlich mit der Frage nach Transfer der Erkenntnisse und Schaffung förderlicher Rahmenbedingungen beschäftigt.

Mit einer Explorationsstudie, d.h. einer Befragungen von pädagogischen Fachkräften und Familien sowie einer Auswertung von rund 70 Kinderbefragungen (Studie von Prof. Dr. Iris Ruppin) werden für die Fachöffentlichkeit Erkenntnisse gewonnen, was die Themen Heterogenität, (Anti)Diskriminierung und Partizipation in der frühen Bildung betrifft. Über die Projektlaufzeit soll ein Kompetenzkatalog "Fachkraft für differenzsensible frühe Pädagogik" entwickelt werden.

Mit dem Modellprojekt sollen konkrete Praxismodule für die Arbeit mit Kindern und Familien entwickelt werden, die als transferfähige Produkte aufbereitet werden (Dokumente, Handreichungen, Audio-Videodateien etc.).

Die Fachöffentlichkeit soll mit einer Fachtagung und Fachpublikationen erreicht werden; in Ausbildung/Studium befindliche pädagogische Fachkräfte über Lehre und Ausbildung.

Kooperationspartner_innen sind

  • die Stadt Merzig,
  • die Stadt Völklingen,
  • der Verbund evangelischer Kindertagesseinrichtungen im Saarland,
  • die Katholische KiTa gGmbH Saarland
  • und die cts.

Kooperationen mit den saarländischen Ministerien werden angestrebt.

Das Modellprojekt wird wissenschaftlich begleitet durch die htw saar
(Prof. Dr. Iris Ruppin und Prof. Dr. Dieter Filsinger).