Stärkung

von Familien

Was sind die Projektziele?


Das Modellprojekt verfolgt insgesamt sechs Hauptziele:


1 | Explorationsstudie 
Mit Befragungen von pädagogischen Fachkräften und Familien sowie der Auswertung von rund 70 Kinderbefragungen einer Studie von Prof. Dr. Iris Ruppin – soll die einrichtungsbezogene Ausgangslage eruiert und auch für die Fachöffentlichkeit Erkenntnisse gewonnen werden, was die Themen Heterogenität, (Anti)Diskriminierung und Partizipation in der frühen Bildung betrifft.

2 | Stärkung von Kindern in Kindertageseinrichtungen
Kinder sollen in einem selbstbewussten, differenzsensiblen und diskriminierungskritischen Aufwachsen in einer demokratischen und vielfältigen Gesellschaft gestärkt werden.

3 | Sensibilisierung pädagogischer Fachkräfte
Die pädagogischen Fachkräfte in sechs Modellkitas bekommen ein Angebot zur Sensibilisierung für Heterogenität und differenzsensibles pädagogisches Handeln sowie erhalten Unterstützung für die Entwicklung einer entsprechenden pädagogischen Konzeption.

4 | Stärkung von Familien
Familien und Eltern werden in einem kompetenten Umgang mit Heterogenität und (Anti)Diskriminierung gestärkt.

5 | Einbindung von Trägern, Politik und Entscheidungsträgern
Durch die Zusammenarbeit soll ein kontinuierlicher Blick auf Praxis- und Transferbedarfe sowie Rahmenbedingungen gelenkt werden.

6 | Entwicklung konkreter Praxis-Transferprodukte
Mit dem Modellprojekt werden Praxis-Transferprodukte entwickelt, wie Anregungen für angemessenes Material, Kommunikationsanlässe, Partizipationsstrukturen. Das Einbringen der Ergebnisse in die Hochschullehre, die Verbreitung mit Fachpublikationen und eine Fachtagung sollen den Transfer unterstützen.